Master in Erziehungswissenschaftlich-Empirische Bildungsforschung

Der Masterstudiengang Erziehungswissenschaftlich-Empirische Bildungsforschung besteht aus folgenden Bereichen:

  • Erziehungswissenschaftliche Grundlagen und Vertiefung (20 ECTS)
  • Methoden der Empirischen Bildungsforschung – Grundlagen und Vertiefung (20 ECTS)
  • Ergebnisse der Empirischen Bildungsforschung in schulischen und außerschulischen Feldern (10 ECTS)
  • Profilgrundlagen und –vertiefung (20 ECTS) aus den Bereichen (Medienpädagogik oder Heterogenität oder Diversity-Management oder Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht)
  • Projektgrundlagen und –vertiefung (20 ECTS) aus den Bereichen (Medienpädagogik oder Heterogenität oder Diversity-Management oder Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht)
  • Masterarbeit (30 ECTS)

 

Als Absolvent/Absolventin des Masterstudiengangs „Erziehungswissenschaftlich-Empirische Bildungsforschung“ verfügen Sie über Fach- und Methodenkompetenzen im Fach Bildungsforschung und in Ihrem Profilbereich „Medienpädagogik“, „Heterogenität und Diversity-Management“ oder „Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht“.

Sie sind in der Lage, die Theorien, Methoden und empirischen Forschungsbefunde des Faches und insbesondere des Profilbereichs zu interpretieren und professionell umzusetzen.

Neben den fachlichen Kernkompetenzen verfügen Sie über überfachliche Kompetenzen, wie Sozial- und Selbstkompetenzen.

Sie wählen im Masterstudiengang „Erziehungswissenschaftlich-Empirische Bildungsforschung“ neben einem erziehungswissenschaftlichen und einem forschungsmethodischem Schwerpunkt vertiefend einen der drei Profilbereiche „Medienpädagogik“, „Heterogenität und Diversity-Management“ oder „Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht“.

Sie sind durch die spezifische Struktur des Studiums fachlich und methodisch zur Erforschung von Situationen und Prozessen der Bildung, Erziehung und Qualifizierung befähigt, und zur Umsetzung einschlägiger Forschungsergebnisse in der Lage.

Sie verfügen über breit angelegte Fachkompetenzen im Bereich der Erziehungswissenschaft, die Sie je nach gewähltem Profilbereich besonders vertiefen.

Unabhängig vom gewählten Profil verfügen Sie über methodische Kompetenzen im Bereich qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, mit Hilfe derer Sie individuelles und kollektives Lernen in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern untersuchen, evaluieren und unterstützen können.

Sowohl in den allgemein erziehungswissenschaftlichen als auch in den profilspezifischen Modulen erwerben Sie wissenschaftliche, individuelle und soziale Kompetenzen.

Die Förderung eigenständigen forschenden Lernens, studentischer Gruppenarbeit sowie studentischer Selbstreflexion über den gesamten Studiengang hinweg tragen dazu bei, dass Sie über ein hohes Maß an fachlicher Diskursfähigkeit, Selbstreflexionsfähigkeit und strukturierter Beobachtungs- und Problemanalysefähigkeit verfügen.

Mit der Masterarbeit stellen Sie unter Beweis, dass Sie selbstständig empirische Forschungsprojekte durchführen sowie eine darauf bezogene wissenschaftliche Arbeit größeren Umfangs konzipieren und verfassen können, die den einschlägigen wissenschaftlichen Kriterien formal, methodisch und inhaltlich angemessen ist.

 

Sie sind unabhängig vom gewählten Profil für Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen der empirischen Bildungsforschung qualifiziert.

Dabei kann es sich um beratende Tätigkeiten, das Feld der Weiterbildung oder Dozententätigkeiten handeln.

Dies schließt ebenso die Weiterqualifizierung durch eine Promotion ein. Entsprechend des von Ihnen gewählten spezifischen Studienprofils verfügen Sie insbesondere über Kompetenzen, die Sie für Tätigkeiten in den entsprechenden Handlungsfeldern qualifizieren.

Dabei kann es sich im Profil „Medienpädagogik“ um Medienentwicklung, Kooperation mit Medienanstalten und Kultureinrichtungen, Entwicklung von medial gestützten Lehr-Lernmaterialien handeln; im Profil „Heterogenität und Diversity-Management“ um heterogenitätssensible Leitung und Verwaltung von Schulen, diagnostische Kompetenz, pädagogische Handlungsfelder für Kinder und Jugendliche mit besonderen Lernbedürfnissen; im Profil „Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht“ um Organisationsentwicklung an Bildungseinrichtungen, Beratung von Schulen in Fragen der Evaluation und Qualitätsentwicklung, Entwicklung von Angeboten zur weiteren Qualifizierung pädagogischen Personals.